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Aufgrund dieses Schreibens versammelten sich am
18. Januar 1981 die Kameraden OTL a.D. Otto Klübert, M a.D. Erich Wagner,
HptFw a.D. Karl Brunnacker, HptFw a.D. Edmund Löw und SchirrMst a.D. Franz
Steinacher in Bad Reichenhall um die von Kamerad Edmund Löw vorgeschlagene
Wiederbelebung bzw. Neugründung der ehemaligen „DEUTSCHEN EHRENLEGION“ und
der „VEREINIGUNG der ORDENSINHABER des EISERNEN KREUZES“ zu besprechen und
durchzuführen.
Als Name der neuen Vereinigung wurde einstimmig
beschlossen:
„SOLDATEN-TRADITIONS-VEREINIGUNG 1813 in
BAYERN“.
Die SOLDATEN-TRADITIONS-VEREINIGUNG 1813 in BAYERN
versteht sich als Nachfolgeorganisation der ehemaligen „DEUTSCHEN
EHRENLEGION“ und der „VEREINGIUNG der ORDENSTÄGER des EISERNEN KREUZES“.
Kamerad Otto Klübert wurde einstimmig zum vorläufigen
Vorsitzenden gewählt.
Grundsätze vom 18.01.1981:
Das
Stiftungsjahr des Eisernen Kreuzes 1813 gilt als Wertmesser und
Verpflichtung im Sinne soldatischer Ehrbegriffe und Lebensart.
Die Vereinigung soll kein Verein im herkömmlichen
Sinne sein, sondern eine kleine Interessen- und Schicksalsgemeinschaft alter
und junger Soldaten, die sich zu der im Grundgesetzt unseres Staates
verankerten Staatsauffassung und zur freiheitlich, demokratischen Staatsform
bekennen.
Wir treten für ein ungeteiltes freies Deutschland und
die Gemeinschaft freier Völker ein.
Wir sind keiner politischen Partei oder Organisation
und keiner Konfession verpflichtet.
Wir treten ein für Frieden in Ehren, für Freiheit und
Gerechtigkeit.
Wir lehnen jeden Radikalismus ab.
Wir treten ein für die Ehre und das Ansehen der
deutschen Soldaten und für die Förderung des Wehrgedankens im
Volksbewußtsein, sowie die Pflege und dem Schutz des Andenkens an die
Gefallenen und Toten der Kriege.
Die Vereinigung hat sich folgende Ziele gesetzt:
Pflege der soldatischen Kameradschaft im Sinne
soldatische Ehrbegriffe und Lebensart.
Gemeinsame Exkursionen, soldatische und
kriegswissenschaftliche Ausflüge bzw. Lehrfahrten.
Besuch von Veranstaltungen der Bundeswehr sowie der
verbündeten Streitkräfte.
Vorstand:
Der Vorstand soll aus drei
Personen bestehen, von denen einer den Vorsitz übernimmt, die beiden anderen
Kameraden sind Stellvertreter und verwalten die Schriftführung und die
Kasse. Diese Funktionen werden ehrenamtlich ausgeführt.
Der Vorstand beschließt mit
einfacher Mehrheit. Die Sitzungen werden protokollarisch festgehalten und
durch den Vorsitzenden und den Schriftführer bestätigt.
Mitgliedschaft:
Mitglied kann der ehrenhaft
gediente Soldat der deutschen und der verbündeten Streitkräfte, in der
Vergangenheit und der Gegenwart sein.
Eine Mitgliedschaft wird
beendete durch Tod, Austritt, Auschluß oder Erlöschen.
Der Ausschluß kann bei
gegebener Veranlassung durch Vorstandsbeschluß erfolgen.
Ehrungen:
Traditionsgemäß wird die
„SOLDATEN-TRADITIONS-VEREINIGUNG 1813 in Bayern auch Ehrungen für verdiente
Soldaten und Kameraden vornehmen. Die Stiftungsurkunde und die
Verleihungsbestimmungen werden vom Vorstand ausgearbeitet.
Die erste ordentliche
Zusammenkunft bzw. konstituierende Sitzung fand am 7. März 1982, in St.
Jakob im Haus/Tirol statt.
Unter der Leitung des Kameraden
Edmund Löw wurde nachfolgender Vorstand einstimmig gewählt:
1.
Vorsitzender: Otto Klübert
Stellvertreter und
Sprecher: Erich Wagner
Geschäftsführer: Edmund Löw
Schriftführer/Kassenverwaltung Franz
Steinacher
Beisitzer: Karl Brunnacker
Anton Keil
Mauritius
Dottolo
Auf Vorschlag von Anton Keil
soll ein Jahresbeitrag erhoben werden. Auf einstimmigen Beschluß wurde die
Höhe des Betrages auf DM 20,00 festgesetzt.
Als Auszeichnungen wurde auf
Vorschlag von Otto Klübert und Edmund Löw einstimmig die Stiftung eines
Ehrenzeichens in vier Klassen beschlossen.
- Große Feldehrenzeichen
(bisheriges Feldehrenzeichen gestiftet durch ein privates Kuratorium
nach dem ersten Weltkrieg)
- Ehrenkreuz (Steckkreuz)
- Ehrenkreuz am Bande mit Schwertern (für
Frontkämpfer)
- Ehrenkreuz am Bande
Die Kosten für
die Ehrenzeichen muß der Beliehene selbst tragen, da die Vereinigung nicht
auf Gewinn ausgerichtet ist. |